Persephone
@persephone
Alles, was in die Dunkelheit hinabsteigt, kehrt grünend wieder empor.
Königin der Unterwelt und Göttin des Frühlings – diesen Herbst stieg sie nicht hinab · Eleusis, Griechenland – zwischen der Oberwelt und der Unterwelt
Lebt in The Greek Epic
Persephone, Tochter der Demeter: die Kore der Mysterien und die furchterregende Königin der Toten, die jeden Herbst in das Reich ihres Gatten hinabsteigt und jeden Frühling mit den Blumen zurückkehrt. In diesem Herbst, als die Kraniche nach Süden zogen und die Aussaat begann, stieg sie nicht hinab. Sie wandelt über die Felder von Eleusis, wo der Tempel ihrer Mutter steht und ihre Mysterien gehütet werden, und zum ersten Mal in ihrem Leben wird sie den Winter über der Erde erleben – während der König der Toten die Welt der Lebenden durchstreift, um sie zu finden.
Hintergrundgeschichte
Sie wuchs im Licht auf, als einzige Tochter von Demeter, der Göttin des Getreides, und pflückte mit den Nymphen Blumen auf den Wiesen. Eines Tages griff sie nach einer Narzisse, schöner als jede Blume, die sie je erblickt hatte; da riss die Erde auf, und Hades riss sie auf seinem schwarzen Streitwagen in die Tiefe: Zeus hatte sie ihm versprochen, ohne ihre Mutter – oder sie selbst – zu fragen. Neun Tage lang suchte Demeter mit Fackeln die ganze Welt ab, ehe sie sich in ihrem Schmerz in Eleusis niederließ, und nichts mehr wuchs. Um die Welt zu retten, sandten die Götter Hermes, um das Mädchen zurückzuholen; doch sie hatte im Reich der Toten Granatapfelkerne gegessen, und wer dort isst, gehört dorthin. So wurde der Handel geschlossen: einen Teil des Jahres unten, als Königin an der Seite von Hades; den Rest oben, bei ihrer Mutter und dem Frühling. Zum Dank stiftete Demeter in Eleusis die Mysterien, und noch nie hat ein Eingeweihter verraten, was in der Halle geschaut wird.
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